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Frisch gebratene Frikadellen am laufenden Band und eifrige Köche an dampfenden Riesentöpfen. Eine Kocherfahrung der besonderen Art, das jetzt der FDP Fraktionsvize im Bundestag Carl-Ludwig Thiele und die Bundestagskandidaten Claudia Bögel und Daniel Fahr von ihrem Besuch bei der Apetito AG in Rheine mitnehmen konnten.
Auf Einladung von Aufsichtsratschef Wolfgang Düsterberg und Vorstandsvorsitzenden Arno Ruff diente das Treffen bei dem führenden deutschen Anbieter für tiefgekühlte Fertiggerichte und Catering dem Meinungsaustausch über die derzeitige Wirtschaftslage.
Gerade mittelständischen Unternehmen wie Apetito drohen schwere Zeiten. „Es ist besorgniserregend zu erfahren, dass ein Unternehmen wie dieses ein zweites Wirtschaftsprüfungsunternehmen beauftragen muss, um alle Umsatzsteuerlichen Problemfälle beantwortet zu bekommen“, so Daniel Fahr zur aktuellen Sitation des Apetito-Konzerns.
Einvernehmend bewerteten die FDP-Politiker und die Firmenleitung die steuerlichen Belastungen dieser Unternehmen. „90 Prozent der Wertschöpfungen unserer Volkswirtschaft werden im privaten Sektor erbracht“, so Thiele, „hier müssen künftige Entlastungen für mehr Wachstum und Beschäftigung sorgen.“ „Und genau hier werden wir als Partner einer neuen Regierung ab Herbst den Hebel ansetzen“, unterstrich Claudia Bögel ihre Zusage, sich für mittelständische Unternehmen im Münsterland einzusetzen.
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Bei einem Rundgang konnten sich Thiele, Fahr und Bögel einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit der Rheinenser Großküche machen. Über 7000 Mitarbeiter, davon allein 5000 in Rheine kochen für mehr als eine Million Menschen in Unternehmen, Kliniken, Senioreneinrichtungen oder auch Menuservices, wie beispielsweise Essen auf Rädern.
Diese Erfolgsgeschichte setzt Apetito jetzt in England, Holland, Frankreich und seit neuestem auch in Kanada fort. Ein Grund mehr für Claudia Bögel, den Apetito-Chefs beim Abschied ihre Unterstützung auf der politischen Ebene zuzusagen.
| Text: | Lisa Margeaux Meier | |


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